Lieber Besucher,
wir freuen uns sehr, dass du auf unsere Wissen123-Seite gekommen bist. Hier kannst du wichtige und interessante Themen erfahren. Natürlich kannst du dich nach Herzenslust umschauen und
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INFOS:
Artikel des Monats
Als Werkzeuggebrauch bei Tieren gilt die Anwendung externer Objekte zur Erweiterung der Funktionen des eigenen Körpers, um ein unmittelbares Ziel zu erreichen. Diese von Jane Goodall stammende Definition schließt zum Beispiel die Verwendung des Schnabels beim Zerhacken von Schnecken (hochschleudern und auf den Boden fallen lassen) aus, da hierbei keine Funktionserweiterung des Körpers stattfindet. Auch der Transport von Zweigen und deren Einbau ins Nest zählt nicht zum Werkzeuggebrauch, denn ortsfeste Konstruktionen sind Bauten. Eine andere Definition beschreibt Werkzeuggebrauch als die Handhabung eines unbelebten Objektes, mit dessen Hilfe die Position oder Form eines weiteren Objektes verändert wird. Dem Gebrauch von Werkzeugen im Tierreich wurde erst mit dem Aufschwung der Tierpsychologie und der aus ihr hervorgegangenen Ethologie wissenschaftliche Aufmerksamkeit zuteil. Vor den 1917 und erneut 1921 publizierten Studien von Wolfgang Köhler hatte der Werkzeuggebrauch als das alleinige Vorrecht der Menschen gegolten.
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